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IKONE URIDIL IM FOKUS

Rapid: Choreografie war lange das Spektakulärste

krone Sport

So mittelmäßig das Spiel Rapid gegen Salzburg lange Zeit verlief – so spektakulär war die von den „Block West“-Fans inszenierte Choreografie vor Anpfiff. Sie galt einem der größten Grün-Weißen der Geschichte.


Die Rede ist von Josef „Pepi“ Uridil. Mit etwas Verspätung feierten die sogenannten aktiven Fans den 130er der Klub-Ikone. Uridil war am 24. Dezember 1895 geboren worden, etwas mehr als 130 Jahre später stand Hütteldorf noch einmal ganz in seinem Zeichen.

Fünfmal Meister
Und das sehr zurecht: Uridil war in den 1910ern und 1920ern einer der größten Stars des heimischen Kicks. Fünfmal staubte „der Tank“, wie er ob seiner Wucht im Sturm genannt wurde, den Meistertitel ab. Zwei Cupsiege zieren dazu seine Vita ebenso wie die dreimalige Torjägerkrone.

Bild: GEPA

Bild: GEPA

Bild: GEPA

Bild: GEPA

Bild: GEPA

Bild: GEPA

Bild: GEPA

Und selbst zum Popstar, wenn auch zum passiven, mutierte Uridil. „Heute spielt der Uridil“ lautete ein Schlager im Foxtrott-Rhythmus, den die Musiker Oskar Virag und Oskar Steiner 1922 zu einem Text von Robert Katscher und Hermann Leopoldi zu Ehren des legendären Stürmers vertonten.

Nicht zu Unrecht wird Uridil der erste Superstar des Wiener Fußballs genannt. Dessen Leistungen auch über 130 Jahre nach seiner Geburt noch (an)erkannt wird.


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